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Roulette, Kartenspiele in Spielbanken

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Roulette & Kartenspiele: Wie hoch ist die Suchtgefahr?

Die traditionellen Kasinospiele wie Roulette und Kartenspiele (z.B. Black Jack, Poker) gehören zum Angebot des „großen Spiels“ der Spielbanken.

Roulette

Das einzusetzende Geld wird bei Roulette in Jetons eingetauscht. Diese werden von den Spielern auf Farbe (rot oder schwarz) oder auf Zahlen (0 bis 36) gesetzt. Im Falle eines Gewinns erhält der Spielende den doppelten bis vielfachen Einsatz. Der Mindesteinsatz variiert zwischen 1 und 20 € der Höchsteinsatz zwischen 7.000 und 21.000 €. Der Glaube, dass mit bestimmten Spielsystemen die Gewinnchancen steigen, ist bei Spielbankenbesuchern weit verbreitet.

Das hohe Suchtpotenzial wird durch die schnelle Spielabfolge, der aktiven Einbeziehung des Spielers durch Benutzen von Spielstrategien und dem Einsatz von „Spielgeld“ (Jetons) und der Atmosphäre in Spielbanken bestimmt. Die Gefahr der Entwicklung einer Glücksspielsucht ist beim Roulettespiel als hoch einzustufen.

Kartenspiele

Beim Black Jack und anderen Kartenspielen treten die Spieler gegen die Spielbank an. Das Spielergebnis ist teilweise von der eigenen Spielfähigkeit beeinflussbar, allerdings überschätzen viele Spielbankbesucher die eigenen Spielfertigkeiten und setzen somit leichtfertig Geld ein.

Weil viele Spielrunden aufeinander folgen, sind hohe Verluste möglich. Der Mindesteinsatz variiert zwischen 5 und 20 € der Höchsteinsatz zwischen 500 und 1.000 €. In Verbindung mit der relativ schnellen Spielabfolge und dem direkten Erhalt des Gewinns ist auch hier ein hohes Suchtpotenzial gegeben. Bei Kartenspielen in Spielbanken wird „Spielgeld“ (Jetons) gespielt, hier ist die Atmosphäre ebenfalls ein zusätzlicher Reiz. Black Jack und andere Kartenspiele in Kasinos besitzen ein hohes Gefährdungspotenzial.

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