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Private Glücksspiele, Börsenspekulation und Gewinnhotlines

Private Glücksspiele, am Beispiel Kartenspiel. Zu sehen sind mehrere Hände mit Spielkarten an einem Tisch.

Privat organisierte Glücksspiele

Diese Form der Glücksspiele ist in aller Regel illegal, wenn es sich nicht um „Pfennigskat“ handelt. Privat organisierte Glücksspiele sind alle Glücksspiele, die privat organisiert sind und nicht einer gesetzesmäßigen Reglementierung unterliegen. Privat organisierte Glücksspiele besitzen ein hohes Suchtpotenzial.

Börsenspekulationen

Riskante Börsenspekulationen sind mit dem Glücksspiel vergleichbar, obwohl sie kein Glücksspiel sind. Mit einer Aktie erwirbt man einen gewissen Anteil an einem Unternehmen. Im Gegensatz zu einem Spielschein erhält man also einen realen Gegenwert. Bei riskanten Börsenspekulationen durch Aktien, Devisen- und Warentermingeschäften lassen sich extrem hohe Gewinne, aber auch extreme Verluste erzielen. Seit 1989 hat sich durch die Börsengesetznovelle der Zugang für Privatanleger erleichtert. Dies birgt die Gefahr, dass riskante Börsengeschäfte von Menschen getätigt werden, die sich ohne ausreichende fachliche Informationen einen schnellen Gewinn versprechen und hohe Verluste erleiden. Riskante Börsenspekulationen besitzen ein hohes Gefährdungspotenzial zur Sucht zu werden.

Gewinnhotlines

Bei Gewinnhotlines ist der Spieleinsatz die Telefongebühr. Spielende können auf meist extrem leichte Fragestellungen antworten, kommen jedoch in den allermeisten Fällen nicht „durch“. Dadurch ist die Verführung sehr hoch, sein Glück öfter zu versuchen. Dabei sind hohe Verluste in Form von hohen Telefongebühren möglich. Da der Jugendschutz nur schwer zu gewährleisten ist, stellen die Gewinnhotlines für Jugendliche eine Gefahr dar. Das Gefährdungspotenzial von Gewinnhotlines darf nicht unterschätzt werden.

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