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Online-Poker

In den letzten Jahren hat sich Online-Poker weit verbreitet. Durch die zunehmende Popularität von Poker wird der Glücksspielcharakter weitgehend ausgeblendet. Die Beeinflussbarkeit des Spiels wird überinterpretiert, was dazu führt, dass viele Spielende ihre Spielfertigkeiten überschätzen.

Wie hoch ist das Suchtrisiko beim Online-Poker?

Wegen der leichten Verfügbarkeit durch einen Internetzugang besteht mittlerweile eine besonders große Gefahr, die Entwicklung von Sucht zu begünstigen.

Poker wird zunehmend als Kompetenzspiel verstanden. Dies wird durch die schnelle Abfolge mehrerer Spielrunden, die zu immer riskanteren Spieleinsätzen verführen, verstärkt. Durch die Möglichkeit der Bezahlung durch Kreditkarte oder Lastschriftverfahren werden finanzielle Verluste ausgeblendet. Trotz niedriger Einsätze können auch hier durch „hinterher jagen“ von Gewinnen innerhalb kurzer Zeit besonders hohe Verluste entstehen.

Durch das Alleinspielen beim Online-Poker entfällt die soziale Kontrolle, wodurch das Gefährdungspotenzial zusätzlich ansteigt. Online-Poker besitzt ein hohes Suchtpotenzial.

Angebote weitestgehend illegal

Online-Poker ist in Deutschland verboten. Lediglich diejenigen, die in Schleswig-Holstein wohnen oder sich dort zu Besuch aufhalten, dürfen ab 1. März 2012 bei den von diesem Bundesland zugelassenen Anbietern im Internet legal pokern. Bei illegalen Angeboten ist der Spielerschutz nicht garantiert, da die im Ausland agierenden Anbieter von betrogenen Spielerinnen und Spielern rechtlich nicht oder nur sehr schwer belangt werden können. Auch ein kontrollierter Jugendschutz ist bei diesen Angeboten nicht zu gewährleisten.

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