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Lotto 6 aus 49 und Eurojackpot

Die Lotterien Lotto 6 aus 49 und Eurojackpot erfreuen sich großer Beliebtheit in Deutschland.
Beim Spiel 6 aus 49 finden die Ziehungen zweimal in der Woche statt (Samstag und Mittwoch). Durch diese geringe Ereignisfrequenz hat Lotto 6 aus 49 ein eher geringes Suchtpotenzial und gehört zu den moderaten Glücksspielen. Die Gewinnchancen liegen in der höchsten Gewinnklasse bei 1:140 Millionen. Wer einmal pro Woche Lotto „6 aus 49“ spielt, müsste 2,7 Millionen Jahre leben, um einmal rein rechnerisch den Lottojackpot zu knacken.

Lotto Tippschein

Suchtgefahr beim Lotto 6 aus 49 / Eurojackpot

Wenngleich Lotterien ein eher moderates Suchtrisiko aufweisen, gibt es Fälle von lottosüchtigen Spielern. Bei Systemspielen haben Spieler die Möglichkeit, ihre Gewinnchancen durch einen erhöhten Geldeinsatz zu steigern. Die Gewinnchancen sind insgesamt sehr gering, daher können relativ hohe Verluste erzielt werden. Ein Spielsüchtiger spielt aber häufig auch mehrere Öffnet internen Link im aktuellen FensterGlücksspiele. In diesem Fall wird Lotto mit der Hoffnung gespielt, die Spielschulden durch einen möglichst hohen Gewinn wieder los zu werden. Auch ein hoher Jackpot erhöht die Suchtgefahr bei der Lotterie "6 aus 49".

Im März 2012 wurde die Lotterie Eurojackpot eingeführt. Hier müssen fünf Zahlen aus 50 und zwei Zahlen aus 10 richtig getippt werden, um den Jackpot zu knacken. Die Ziehung findet einmal in der Woche statt. Die Gewinnchancen bei diesem europäischen Glücksspiel liegen bei 1:96 Millionen. Experten sehen bei dieser neuen Lotterie eine höhere Suchtgefahr, weil hier die Chancen auf einen kleinen Gewinn höher sind als bei Lotto "6 aus 49". Der Spieler erhält mit größerer Wahrscheinlichkeit seinen Einsatz zurück, was dazu führen kann, dass er weiterspielt. Zudem beflügelt ein garantierter Jackpot in Höhe von 10 Millionen Euro zusätzlich die Träume.

Welche gesetzliche Regelungen gelten für Lotterien?

Im Glücksspielstaatsvertrag ist das staatliche Monopol für Lotterien geregelt. Das Monopol soll nicht nur wirksam das Entstehen von Öffnet internen Link im aktuellen FensterGlücksspielsucht verhindern, sondern auch den Öffnet internen Link im aktuellen FensterJugendschutz und allgemein den Spielerschutz gewährleisten.

Ein wirksamer Spielerschutz verhindert u.a. Betrug und Kriminalität. Ab dem 1. Juli 2012 können Lottospielerinnen und -spieler in den meisten Bundesländern ihren Spielschein per Internet abgeben. Der 1. GlüÄndStV gibt pro Person und Monat eine Grenze von 1000.- Euro vor. Um im Internet Lotto spielen zu können, muss man sich in einer Lotto-Annahmestelle unter der Vorlage des Personalausweises registrieren lassen. Dann erhält man eine Benutzererkennung und ein Passwort. Nach dem Einloggen werden die Daten mit einer Sperrdatei abgeglichen. Das Verfahren kann sich von Bundesland zu Bundesland in Details unterscheiden. Problematisch ist beim Online-Lotto, dass Jugendliche unter 18 Jahren möglicherweise die Registrierung der Eltern oder der volljährigen Geschwister nutzen. Beim Online-Spiel fehlt grundsätzlich die soziale Kontrolle. Deswegen haben Erwachsene in einem Haushalt mit Minderjährigen die besondere Verantwortung, ihr Passwort geheim zu halten.

Private Lotterien bieten einen Tipp auf staatliche Lotterieprodukte wie Lotto, Öffnet internen Link im aktuellen FensterRubbellose, Öffnet internen Link im aktuellen FensterKeno und Glücksspirale an, die auch im Internet angeboten werden. Der Firmensitz liegt häufig im Ausland. Die Lotterie Euromillions ist in Deutschland illegal. Bei einem illegalen Angebot ist kein Spielerschutz garantiert.

Kritisch wird es bei Lotterien oder anderen Glücksspielen, wenn Spieler mehr Geld ausgäben, als sie sich leisten könnten. Deswegen ist es vernünftig, sich beim Spielen ein finanzielles Limit zu setzen.

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