Online-Glücksspielverbot
"Geh dem Online-Glücksspiel nicht ins Netz"
Was ist ein Online-Glücksspiel?
Bei einem Glücksspiel wird Geld eingesetzt. Der Gewinn oder Verlust hängt meist vom Zufall ab. Ein Glücksspiel, das im Internet angeboten und durchgeführt wird, ist ein Online-Glücksspiel.
Warum ist Online-Glücksspiel verboten?
Seit dem 1. Januar 2009 sind Glücksspiele im Internet verboten. Glücksspiele im Internet besitzen u.a. wegen der Anonymität ein hohes Risiko, süchtig zu machen. Allein zu spielen birgt die Gefahr einer höheren und unkontrollierten Spielhäufigkeit. Ohne ein Verbot von Online-Glückspielen hätten viele Personen durch einen Internetanschluss einen unkontrollierten Zugang zu Glücksspielen. Das Verbot dient also der Suchtprävention.
Außerdem soll durch das Internetverbot sichergestellt werden, dass Glücksspiele ordnungsgemäß durchgeführt werden und die Spielteilnehmer vor Betrug und Missbrauch geschützt werden. Betrug beim Internet-Pokern kann z.B. so aussehen, dass die Mitspieler über eine entsprechende Software ständig ihre Karten austauschen. Ein anderer Betrug besteht dann, wenn Gewinne nicht ausgezahlt werden. Der Spielerschutz ist ein wesentliches Ziel der gesetzlichen Maßnahmen.
Nicht nur das Anbieten von Online-Glücksspielen ist verboten. Auch das Spielen selbst ist strafbar und kann mit einer Haftstrafe von bis zu einem Jahr geahndet werden. Die gesetzliche Grundlage für das Verbot des Online-Glücksspiels ist der Staatsvertrag zum Glücksspielwesen in Deutschland (§ 4 Absatz 4).
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